Squeak im Unterricht, Squeak auf Deutsch

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Squeak im Unterricht, Squeak auf Deutsch

Andreas Gerdes-2
Hallo allerseits,

am Pfingstsonntag habe ich einen zweistündigen "Präsentationsworkshop"
für Kinder zwischen neun und 13 Jahren gehalten - themenbezogen im
Rahmen einer Kinderkonferenz der Naturschutzjugend - sie wollten
Powerpoint und kriegten Squeak und es war sehr interessant und alle
hatten Spaß.

Zwei Stunden sind natürlich nicht viel, ich hatte als Ziel etwa erhofft:
  Projekte verstehen, anlegen, wechseln zwischen
  Einfache Morphs, Halos verstehen und benutzen
  Malen & Schreiben

Ich habe das englische 3.6-Image benutzt, weil das deutsche zumindest
folgende Fehler hat:
  der Versuch, beim Malen die Pipette zu benutzen, friert das Image ein
  der Versuch, das Rotationszentrum von was Gemaltem zu setzen, ebenfalls.

Es war jedenfalls überhaupt kein Problem, mit dem englischsprachigen zu
arbeiten, und ich bin nicht sicher, ob es überhaupt so wichtig ist, das
GUI zu übersetzen (ich meine NICHT die EToys):
Spätestens, wenn die Kids anfangen, Morphe zu inspizieren, contextual
references im Workspace zu erzeugen, programmatisch Bilder zu
exportieren (und exportieren wollten sie alle!) o.ä., werden sie doch
wieder mit den Originalbegriffen konfrontiert... und nach meinen
-wenigen- Erfahrungen denke ich, es dauert gar nicht lange, bis sie das tun!

Das Image, das ich im Schulungsraum installiert hatte, war schon auf
Vollbild gestellt - keine gute Idee!
Die Kinder (wirklich fast alle) machten nämlich aus Ungeduld gleich
mehrere Doppelklicks auf Squeak, was ich wegen des Vollbildmodus erst
später merkte, als alles seeehr langsam lief...

Noch was zu mir:
Ich bin (als Firma) ein typischer IT-Gemischtwarenladen, Programmierer,
Webdesigner etc. gelegentlich Dozent in der Erwachsenenbildung, war mal
ECDL-Trainer für Jugendliche und neulich 1 Jahr lang
Teilzeit-Bildungsreferent in einem politischen Bildungszentrum mit
EDV-Abteilung. Beschäftige mich immer mal wieder mit "Kindersoftware" à
la StarLogo, Alice, Squeak und kann nicht begreifen, warum in diesem
Bereich in Deutschland nix vorankommt (Lehrer online, Bildungsserver
etc. kennen diese Software noch nicht mal in der Volltextsuche).

Ich fange gerade an, Dokumentationsmaterialien zu erstellen bzw zu
übersetzen und würde mich, wenn die geringste Aussicht bestünde, damit
mal den einen oder anderen Euro zu verdienen, mit Haut und Haar
dareinstürzen...
Gibt's das deutschsprachige Rennentutorial nur bei der bpb (eingezwängt
in deren CMS) und warum ausgerechnet dort?

Noch inoffiziell: www.skalarsoft.com/squeak

Was ich noch nicht kapiert habe: Projekte browserfähig auf meinen Server
zu bekommen: ich krieg sie hochgeladen, der Browserdetect funktioniert,
aber das Projekt wird nicht geladen. Muss auf dem Server irgendwo ein
komplettes Image liegen?

Gruß aus Köln
Andreas Gerdes


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Re: Squeak im Unterricht, Squeak auf Deutsch

Klaus Füller-4
Andreas Gerdes wrote:
> Hallo allerseits,
>
> am Pfingstsonntag habe ich einen zweistündigen "Präsentationsworkshop"
> für Kinder zwischen neun und 13 Jahren gehalten - themenbezogen im
> Rahmen einer Kinderkonferenz der Naturschutzjugend - sie wollten
> Powerpoint und kriegten Squeak und es war sehr interessant und alle
> hatten Spaß.

Mit welchen Squeak-Features hast du das gemacht? Hast du dazu Material?
(Nach dem Motto: "1. Ziehe aus dem Werkzeugkasten ... 2. ...")

Grüße aus Kassel
kf

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Re: Squeak im Unterricht, Squeak auf Deutsch

Andreas Gerdes
Klaus,

nein, echte Schritt für Schritt-Tutorials habe ich nicht, arbeite aber dran.
Unter http://www.skalarsoft.com/squeak/index.html siehst du meine
spärlichen Dokumentationsbemühungen, unter
http://www.skalarsoft.com/squeak/nabu.html gibt's einen Link auf die
Ergebnisse des Workshops.

Ich habe die Kinder ein paar Sachen mit Ellipsen und Rechtecken machen
lassen, ihnen gezeigt, wie sie ein Projekt erzeugen und über den
Navigator oder das Weltmenü navigieren. Malen auch über den Navigator.
Dann noch den Text- und TruetypeTextmorph.

Und: einige illustrierte Arbeitsblätter über Halo, Paint-Tool, Weltmenü
und den Objektkatalog (v.a., weil ich nur ein englischsprachiges Image
hatte).
Außerdem hatte ich copyrightfreie Bilder zum Thema Energie besorgt, die
sie aus dem Explorer (war 'ne Windowsumgebung) in Squeak ziehen konnten.

Und dann war da noch ein Projekt mit sich drehenden Windrädern und einer
Wolke, die sie kräftig anpustet, aber dazu sind wir gar nicht erst
gekommen... http://www.skalarsoft.com/squeak/projekte/KiKo.003.pr

Den Kindern mit Squeak ein Erlebnis zu bereiten, ist leicht, die Frage
ist, wie sie hinterher weitermachen sollen, es mangelt einfach an gut
organisierter Doku.
Selbst die englischsprachige wird interessierte Eltern und LehrerInnen
abschrecken, wenn sie nicht wirkliche Enthusiasten mit viel freier Zeit
sind.


Klaus Füller schrieb:

> Andreas Gerdes wrote:
>
>> Hallo allerseits,
>>
>> am Pfingstsonntag habe ich einen zweistündigen "Präsentationsworkshop"
>> für Kinder zwischen neun und 13 Jahren gehalten - themenbezogen im
>> Rahmen einer Kinderkonferenz der Naturschutzjugend - sie wollten
>> Powerpoint und kriegten Squeak und es war sehr interessant und alle
>> hatten Spaß.
>
>
> Mit welchen Squeak-Features hast du das gemacht? Hast du dazu Material?
> (Nach dem Motto: "1. Ziehe aus dem Werkzeugkasten ... 2. ...")
>
> Grüße aus Kassel
> kf
>

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Unterrichtseinheit Einführung in die OOM mit Squeak

Mirek Hancl
Hallo zusammen,

letzten Mittwoch habe ich an der Universität Hamburg darüber referiert, wie eine Einführung in die OOM mit Squeak aussehen kann.
Ich habe mich in die Materie 'hineingestürzt' und meine Ideen in Form einer Unterrichtseinheit realisiert.
Angedacht war von mir ursprünglich nur, das Thema als Referat im Vertiefungsseminar "Didaktik der Informatik" zu halten.
Ich möchte nun aber mehr daraus machen, evtl. sogar meine Examensarbeit darüber schreiben.
Kurz zur Unterrichtseinheit: Die Schüler erhalten ein use case eines Speiseeisherstellers, der Eisautomaten aufstellen möchte.
Die Klasse hat nun in Gruppen den Auftrag fiktiv umzusetzen. Zunächst gilt es, eine objektorientierte Analyse durchzuführen,
was der Eisautomat können muss. Mit CRC-Karten werden Szenarien durchgespielt.
In der folgenden objektorientierten Gestaltung (OOD) erstellen die Schüler ein Klassendiagramm in UML, hierfür habe ich den Editor
BOOST schätzen gelernt (konvertiert direkt CRC-Karten in ein UML-Grundgerüst).
In der Programmierphase, wo die Schüler mit Squeak erstmals in Berührung kommen, programmieren sie nun den Eisautomaten.
Squeak gibt mir mit den Morphs den Vorteil, direkt Waffeln und Eiskugeln für den Schüler sichtbar erstellen zu können.
Er sieht die Attributwerte wie  Kugelgröße und Geschmack (=Farbe, wenn keine Farbstoffe benutzt werden).
Für mein Referat habe ich einige wenige Klassen erstellt, die Schüler experimentieren somit nach Herzenslust, welche Eissorten möglich sind.
Auf das Grundgerüst können sie aufbauen und den Eisautomaten implementieren.
Ich möchte meine Erfahrungen nicht weiter vertiefen, falls in der Mailliste der Wunsch besteht, tue ich dies natürlich gerne :-)

Es gibt erste Entwürfe für Arbeitsblätter und Projektdateien zu dieser Unterrichtseinheit.
Ich werde, so wie es meine Zeit erlaubt, weiter daran arbeiten.

Beste Grüße, Mirek

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Re: Unterrichtseinheit Einführung in die OOM mit Squeak

Stefan Schmiedl
Mirek Hancl (2004-06-15 18:49):

> Hallo zusammen,
>
> letzten Mittwoch habe ich an der Universität Hamburg darüber referiert,
> wie eine Einführung in die OOM mit Squeak aussehen kann.

Wofür steht das M? Modellierung?

> Ich habe mich in die Materie 'hineingestürzt' und meine Ideen in Form
> einer Unterrichtseinheit realisiert.
> Angedacht war von mir ursprünglich nur, das Thema als Referat im
> Vertiefungsseminar "Didaktik der Informatik" zu halten.
> Ich möchte nun aber mehr daraus machen, evtl. sogar meine Examensarbeit
> darüber schreiben.

Klingt gut, das könnte ein schöner Grundstock für weitere Projekte
werden.

> Kurz zur Unterrichtseinheit: Die Schüler erhalten ein /use case/ eines
> Speiseeisherstellers, der Eisautomaten aufstellen möchte.

/use case/ = Anwendungsfall, damit eigentlich nur *ein* Aspekt
eines Eisautomaten. Reicht das als Einstieg aus? Ich würde die
Schüler die use cases selber sammeln lassen und dann einen rauspicken,
der reichhaltig genug ist, um die gewünschten Inhalte rüberzubringen.

> Die Klasse hat nun in Gruppen den Auftrag fiktiv umzusetzen. Zunächst

grrr.... sorry, aber wenn mir jemand sagen würde, "setz das mal fiktiv
um", wäre meine Reaktion vermutlich nicht die, die du haben wolltest.
Aber das führt vom Thema weg.

> gilt es, eine objektorientierte Analyse durchzuführen,
> was der Eisautomat können muss. Mit CRC-Karten werden Szenarien
> durchgespielt.
> In der folgenden objektorientierten Gestaltung (OOD) erstellen die
> Schüler ein Klassendiagramm in UML, hierfür habe ich den Editor
> BOOST schätzen gelernt (konvertiert direkt CRC-Karten in ein
> UML-Grundgerüst).
> In der Programmierphase, wo die Schüler mit Squeak erstmals in Berührung
> kommen, programmieren sie nun den Eisautomaten.

Wie viel Zeit hast du dafür vorgesehen? Es scheint mir ein mächtig
großer Vorbau zu sein, vor allem, weil

> Squeak gibt mir mit den Morphs den Vorteil, direkt Waffeln und Eiskugeln
> für den Schüler sichtbar erstellen zu können.

Das wäre doch eine ausgezeichnete Gelegenheit, statt einem
phasenorientierten Programmiermodell ein etwas praxisbetonteres Vorgehen
zu wählen, und statt eine Klassenstruktur mehr oder weniger theoretisch
zu postulieren, selbige doch besser wachsen zu lassen. Aber mit Schülern
kann man viel machen, so lange man es immer wieder tut, die sind ja
lernfähig...

> Er sieht die Attributwerte wie  Kugelgröße und Geschmack (=Farbe, wenn
> keine Farbstoffe benutzt werden).
> Für mein Referat habe ich einige wenige Klassen erstellt, die Schüler
> experimentieren somit nach Herzenslust, welche Eissorten möglich sind.

Das "somit" verstehe ich in dem Zusammenhang nicht. Erarbeiten die
Schüler das Klassengerüst oder bekommen Sie es vorgesetzt?

> Auf das Grundgerüst können sie aufbauen und den Eisautomaten implementieren.
> Ich möchte meine Erfahrungen nicht weiter vertiefen, falls in der
> Mailliste der Wunsch besteht, tue ich dies natürlich gerne :-)

Sind es Erfahrungen oder Vorstellungen? Mit bayerischen Schülern
funktioniert so was meiner Erfahrung nach nicht. :-)

Zu den seltenen Gelegenheiten, bei denen ich heute mit Schülern zu tun
habe, beschränke ich mich in der Vorbereitung darauf, ein Problem zu
erstellen. Dann lebe ich im Kurs mit dem, was von Schülerseite kommt.
Und meistens lebe ich nicht schlecht damit.

>
> Es gibt erste Entwürfe für Arbeitsblätter und Projektdateien zu dieser
> Unterrichtseinheit.
> Ich werde, so wie es meine Zeit erlaubt, weiter daran arbeiten.

Unbedingt.

s.

--
Stefan Schmiedl
+-------------------------------+----------------------------------------+
|Approximity GmbH               | EDV-Beratung Schmiedl                  |
|http://www.approximity.com     | Am Bräuweiher 4, 93499 Zandt, Germany  |
|mailto:[hidden email]  | Tel. (09944) 3068-98, Fax -97          |
+-------------------------------+----------------------------------------+

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Re: Unterrichtseinheit Einführung in die OOM mit Squeak

Markus Gälli-3
In reply to this post by Mirek Hancl
Ciao,

ich hätte mir natürlich die Spezifikation besser durchlesen sollen,  
bevor ich gleich das Hacken angefangen habe. ;-)

Mein Eisautomatenaufsteller stellt  nur zwei Eis am Stil her, und ist  
betrügerisch beim Wechselgeld.

http://www.squeakland.org/project.jsp?http://squeakland.org:8080/super/ 
uploads/eisbox.002.pr

Auf einen heißen Sommer,

Markus

On Jun 15, 2004, at 6:49 PM, Mirek Hancl wrote:

>  Hallo zusammen,
>
>  letzten Mittwoch habe ich an der Universität Hamburg darüber  
> referiert, wie eine Einführung in die OOM mit Squeak aussehen kann.
>  Ich habe mich in die Materie 'hineingestürzt' und meine Ideen in Form  
> einer Unterrichtseinheit realisiert.
>  Angedacht war von mir ursprünglich nur, das Thema als Referat im  
> Vertiefungsseminar "Didaktik der Informatik" zu halten.
>  Ich möchte nun aber mehr daraus machen, evtl. sogar meine  
> Examensarbeit darüber schreiben.
>  Kurz zur Unterrichtseinheit: Die Schüler erhalten ein use case eines  
> Speiseeisherstellers, der Eisautomaten aufstellen möchte.
>  Die Klasse hat nun in Gruppen den Auftrag fiktiv umzusetzen. Zunächst  
> gilt es, eine objektorientierte Analyse durchzuführen,
>  was der Eisautomat können muss. Mit CRC-Karten werden Szenarien  
> durchgespielt.
>  In der folgenden objektorientierten Gestaltung (OOD) erstellen die  
> Schüler ein Klassendiagramm in UML, hierfür habe ich den Editor
>  BOOST schätzen gelernt (konvertiert direkt CRC-Karten in ein  
> UML-Grundgerüst).
>  In der Programmierphase, wo die Schüler mit Squeak erstmals in  
> Berührung kommen, programmieren sie nun den Eisautomaten.
>  Squeak gibt mir mit den Morphs den Vorteil, direkt Waffeln und  
> Eiskugeln für den Schüler sichtbar erstellen zu können.
>  Er sieht die Attributwerte wie  Kugelgröße und Geschmack (=Farbe,  
> wenn keine Farbstoffe benutzt werden).
>  Für mein Referat habe ich einige wenige Klassen erstellt, die Schüler  
> experimentieren somit nach Herzenslust, welche Eissorten möglich sind.
>  Auf das Grundgerüst können sie aufbauen und den Eisautomaten  
> implementieren.
>  Ich möchte meine Erfahrungen nicht weiter vertiefen, falls in der  
> Mailliste der Wunsch besteht, tue ich dies natürlich gerne :-)
>
>  Es gibt erste Entwürfe für Arbeitsblätter und Projektdateien zu  
> dieser Unterrichtseinheit.
>  Ich werde, so wie es meine Zeit erlaubt, weiter daran arbeiten.
>
>  Beste Grüße, Mirek
>
>  
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Re: Unterrichtseinheit Einführung in die OOM mit Squeak

Mirek Hancl
In reply to this post by Stefan Schmiedl
Stefan Schmiedl schrieb:
Mirek Hancl (2004-06-15 18:49):

  
Hallo zusammen,

letzten Mittwoch habe ich an der Universität Hamburg darüber referiert, 
wie eine Einführung in die OOM mit Squeak aussehen kann.
    

Wofür steht das M? Modellierung? 
  
Ja.
Kurz zur Unterrichtseinheit: Die Schüler erhalten ein /use case/ eines 
Speiseeisherstellers, der Eisautomaten aufstellen möchte.
    

/use case/ = Anwendungsfall, damit eigentlich nur *ein* Aspekt
eines Eisautomaten. Reicht das als Einstieg aus? Ich würde die
Schüler die use cases selber sammeln lassen und dann einen rauspicken,
der reichhaltig genug ist, um die gewünschten Inhalte rüberzubringen.
  
Da hast du hast natürlich Recht. Die Schüler sollten so viel wie möglich selbst machen.
  
Die Klasse hat nun in Gruppen den Auftrag fiktiv umzusetzen. Zunächst 
    

grrr.... sorry, aber wenn mir jemand sagen würde, "setz das mal fiktiv
um", wäre meine Reaktion vermutlich nicht die, die du haben wolltest.
Aber das führt vom Thema weg. 
  
Diskussion hierzu gerne direkt! Befinde mich noch in der Ausbildung, bin froh um jede Erfahrung.
  
gilt es, eine objektorientierte Analyse durchzuführen,
was der Eisautomat können muss. Mit CRC-Karten werden Szenarien 
durchgespielt.
In der folgenden objektorientierten Gestaltung (OOD) erstellen die 
Schüler ein Klassendiagramm in UML, hierfür habe ich den Editor
BOOST schätzen gelernt (konvertiert direkt CRC-Karten in ein 
UML-Grundgerüst).
In der Programmierphase, wo die Schüler mit Squeak erstmals in Berührung 
kommen, programmieren sie nun den Eisautomaten.
    

Wie viel Zeit hast du dafür vorgesehen? Es scheint mir ein mächtig
großer Vorbau zu sein, vor allem, weil
  
Die Zeitdauer muss ich noch überdenken :-)
Er sieht die Attributwerte wie  Kugelgröße und Geschmack (=Farbe, wenn 
keine Farbstoffe benutzt werden).
Für mein Referat habe ich einige wenige Klassen erstellt, die Schüler 
experimentieren somit nach Herzenslust, welche Eissorten möglich sind.
    

Das "somit" verstehe ich in dem Zusammenhang nicht. Erarbeiten die
Schüler das Klassengerüst oder bekommen Sie es vorgesetzt?
  
Mein Gedanke war, da es sich auch um eine den Schülern neue Sprache handelt, einen Klasse ansatzweise
fertig den Schülern zu geben. Einfach nur eine Klasse 'Kugel' zum Erstellen einer solchen, eine Methode um die Größe zu ändern und mehr nicht.
Es existiert somit etwas zum Ausprobieren und "gucken wie es geht".

Auf das Grundgerüst können sie aufbauen und den Eisautomaten implementieren.
Ich möchte meine Erfahrungen nicht weiter vertiefen, falls in der 
Mailliste der Wunsch besteht, tue ich dies natürlich gerne :-)
    

Sind es Erfahrungen oder Vorstellungen? Mit bayerischen Schülern
funktioniert so was meiner Erfahrung nach nicht. :-)
  
Vorstellungen, die im nächsten Schulpraktikum auf die Probe gestellt werden....

Gruß, Mirek
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Re: Unterrichtseinheit Einführung in die OOM mit Squeak

Klaus Füller-4
In reply to this post by Stefan Schmiedl
Stefan Schmiedl wrote:
> Mirek Hancl (2004-06-15 18:49):
>
>
>>Hallo zusammen,
>>
>>letzten Mittwoch habe ich an der Universität Hamburg darüber referiert,
>>wie eine Einführung in die OOM mit Squeak aussehen kann.
Gibts davon einen Abstract? Irgend welche Verschriftlichungen?

Wenn ja -> Die würde ich gerne lesen.

---

Meine Kritik an einer Einführung in OOP mit Delphi (mit einem
Gegenbeispiel in Squeak)  erscheint in der nächsten "Log In". Eine
aktuelle Version findet sich unter
http://www.klausfueller.privat.t-online.de/

Grüße

kf